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Entwicklungsperspektive Handwerkerviertel Wolfsburg, 2009 - 2010

Die bevorstehende Erstellung eines städtebaulichen Rahmenplans für das Sanierungsgebiet Handwerkerviertel war der Anlass, grundsätzliche Entwicklungspotentiale des Quartiers im Vorab auszuloten und in einer Entwicklungsperspektive aufzuzeigen. Eine besondere Rolle im vorgeschlagenen künftigen Umgang mit dem Handwerkerviertel spielen die Definition und die Gestaltung der öffentlichen Räume. Gegenwärtig existiert im Handwerkerviertel kein ausgebildetes System aus öffentlichen Grün- und Freiräumen. Die bestehenden Zugänge des Quartiers sowie das Achsenkreuz der zwei zentralen Straßenzüge bieten Potentiale zur Entwicklung neuer Ansätze für eine Neuordnung. Die Quartiersachse wird zu einer lebendigen, zentralen Quartiersstraße umgewandelt. Die bestehende Leere und Weite des kargen Straßenraums wird durch einen dreifach gereih- ten Baumrhythmus aufgebrochen und maßstäblich gestaltet. Den Nutzungen der Erdgeschossbereiche sind unterschiedliche Aktionsmodule zugeordnet, die den Aufenthalt im Quartier erhöhen und durch abwechslungsreichen Raumsequenzen attraktiver machen. Urbane Entrees bilden die Zugänge zur Quartiersachse und füh- ren durch ihre blühenden Baumdächer in das Innere des Quartiers. Als zentraler raumgreifender Quartiersplatz fungiert der Stadtcampus der Ostfalia- Fachhochschule im Umfeld des Robert- Koch-Platzes. Als offener großzügiger Platz mit grünen Inseln und Sitzbänken ist er Ankerpunkt des Handwerkerviertels.

Entwicklungsperspektive Handwerkerviertel

Auftraggeber:

Stadt Wolfsburg

Nutzungsschwerpunkte:

Mischnutzung